Penicillin, das

1928 entdeckt der britische Mediziner Alexander Fleming (1881-1955) durch Zufall, dass sich in einer Staphylokokken-Kultur in seinem Labor Schimmelpilze der Gattung Penicillium angesiedelt haben. Um diese Pilze herum werden die Bakterien abgetötet. Medizinisch genutzt wird diese Erkenntnis aber erst in den 1940er Jahren. P. ist weniger giftig als die zuvor eingesetzten Sulfonamide und kann gegen mehr Erreger eingesetzt werden. Fleming erhält 1945 mit zwei Kollegen den Nobelpreis für Medizin für seine Entdeckung. Das auf Basis seiner Grundlagenforschung entwickelte Antibiotikum P. nimmt vielen Krankheiten ihren Schrecken, darunter Syphilis und Kindbettfieber.

penicillin
Penicillium-Pilz frisst umliegende Bakterienkulturen.

Vgl. Dobson 2009

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Wörterbuch der Hygieneaufklärung

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